| Atomenergie ist nicht
- wie auch ich einmal geglaubt hatte - sicher, sauber undsoweiter.
Darüber grüble ich seit Jahrzehnten. Konradin Kreuzer
aktuell
Haftpflicht über
die Landesgrenzen hinaus
. . . dass sichergestellt werde, dass Haftung
für soziale und Umweltschäden aus der nuklearen Kette von
denen getragen werde, die alle Phasen der Brennstoffkette kontrollieren,
u.a. von Schäden aus der Wiederaufarbeitung ausserlands.
- Das fordern FoW 1977 und das World Uranium Hearing 1992 in
Salzburg. [mehr] l
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das ungelöste und
unlösbare End-Problem "Entsorgung" gehört hier
an den Anfang.
Radioaktive Abfälle
HOKUS POKUS VERSCHWINDIBUS
betitelte ich die 100-seitige Dokumentation über die Problematik
der Endlagerung - über die damals gehandelten internationalen
Konzepte und die Absichten in der Schweiz. [mehr]
(pdf 4,2 MB) Diese Monographie wurde vielerorts als Basis-Information
für atomare Kritik genutzt und ist heute noch - oder wieder -
hoch aktuell.
Es eilt nicht - widerholen
die für radioaktive Abfälle Beauftragten seit 1959
Auf den Spuren von Rudolf ROMETSCH
- in der nux-51
ROMETSCH war Direktor der EUROCHEMIC, Wiederaufarbeitungsfabrik in
Mol/Belgien - Chef der IAEA-Atompolizei in Wien (zur Überwachung
des Plutonium-Missbrauchs) - Präsident der NAGRA in der Schweiz.
Nils-Axel MÖRNER [PDF]
Vadose in Idaho
Wie schnell diffundieren Plutonium-Abfälle in verseuchten
Böden?
Roland POSNER: Warnungen
an die ferne Zukunft - Atommüll
als Kommunikationsproblem - -
[mehr]
nux-4 Die Sache mit den Brennelementen
Die Sache mit den Brennelementen stinkt. Wie Kompaktlager eingeschlichen
wurden. Auf legalem Weg hätten Beznau und Mühleberg Ende
der 1970er Jahre ihre Produktion einstellen müssen! [mehr]
Die AGNEB-Geologen verlangten 1979 rückholbare
Lagerung
Geologen können nicht über 10 000 Jahre voraussagen,
warnte Professor ALLEMANN. Die Warnung ist vom auftraggebenden Bundesrat
überhört worden. [AGNEB =
Arbeitsgruppe des Bundes für die nukleare Entsorgung]
[mehr]
Rückholbare Langzeit-Verwahrung für
radioaktive Abfälle.
Das Hüte-Konzept - Nuclear Guardianship Project
mit der Forderung nach Rückholbarkeit. - NAGRA musste
auf die vielfach geforderte Rückholbarkeit eingehen, die Idee
„End“lager verlassen. Doch ihr umgeformtes, behördlich
akzeptiertes Konzept gewährt keine Rückholbarkeit auf lange
Zeit. [mehr]
Yucca Mountain/Nevada,
das beschlossene "Grab" für hoch-radioaktive
Abfälle der USA steht unter Anklage wegen gefälschter Dokumente
über das Eindringen von Wasser in die Anlage. - und wird abgelehnt
vom Governor von Nevada, weil die Grundbedingungn nicht erfüllt
sind. [mehr]
Was heisst “rückholbar“?
„Rückholbar“ ist eine alte Forderung – Sie ist bis heute nirgends
verwirklicht worden. AGNEB, die Arbeitsgruppe des
Bundes zur nuklearen Entsorgung, hatte dem Bundesrat schon
1979 rückholbare Zwischenlager an Stelle von "End"lagern empfohlen.
Das Hüte-Konzept
Das Nuclear Guardianship Project von Joanna MACY (Los Angeles) ist
mir 1990 in die Hände geraten. Das Projekt hat in der deutschen
Feuergruppe eine Brücke zu Europa gefunden. Ich habe mich bald
der Gruppe angeschlossen. Wir haben das Nuclear Guardianship Project
unter dem Namen Hüte-Konzept auch in der Schweiz und in Europa
einführen wollen.
Die Idee heisst, die radioaktiven Abfälle dürfen nicht vergraben
und vergessen werden, sondern müssen über lange Zeiten rückholbar
kontrolliert werden.
Sie verlangte auch, dass die Abfälle am Ort der Entstehung zu
lagern seien, damit Transporte solch gefährlicher Güter
vermieden werden. „Orte der Entstehung“ sind die Reaktor-Standorte.
Die meisten stehen auf tektonisch ungeeignetem Boden: an der Küste,
an Ufern von Seen, in Auen von Flüssen – in Wassernähe.
Oberirdisch? Ja, doch nur auf festem Boden, in der Regel also nicht
am AKW-Standort.
Das zentrale Anliegen des Guardianship ist dauernde Rückholbarkeit.
Was heisst das? Wer fordert das? Wer bejaht, wer verwirft es? Wer
übertüncht es? Wie wird der Forderung pragmatisch nachgekommen?
- das Hüte-Konzept
Doch Walter WILDI warnt:
„Ich möchte allerdings ausdrücklich
vor dem Hütekonzept (oberirdische Lagerung) warnen, welches auf
verzerrten Vorstellungen beruht und die Anstrengungen im Bereich der
Entsorgung schwächt.“
Professor Walter WILDI zur Langzeitlagerung; Energie und Umwelt 2/97,10
– Verriss von > Marcos BUSER
- gestützt von
> Greenpeace
- zur NL-Regierungspolitik 2002-2004 > DAMVELD
- Wie sahen/sehen es >SAGUF, >
Rudolf WEBER ,
> Martin WALTER >
Rolf BERTRAM, > Helmut HUBACHER
- >
Renée HEILBRONNER
1987 zur NAGRA
- Zeitreise ins Jahr 2020 >
aufpASSEn
Rückholbare Langzeit-Verwahrung – statt
„Endlagerung“
Das war und ist unser Begehren, ausgedrückt bereits
- 1976 im >HOKUS POKUS,
- 1979 mit den Aussagen der AGNEB-Geologen, > AGNEB 0018
- in der nux-88/1994 >„Vom Wasser haben sie nichts gelernt“
(am Wellenberg)
- im Hüte-Konzept
Pierre LEHMANN kritisiert das Forum VERA -
Brief
im Dezember1998
Ein "Prix VERA" für Olkiluoto
fordert VERA Olkiluoto in Finnland, das
erste anerkannte Endlager für hoch-radioaktive Abfälle??
Zu behaupten, das Abfallproblem sei gelöst, ist also verfrüht
,
zeigt eine Fachgruppe der Universität Tampere/fi. [mehr]
„Mir schaukled das dänn scho!“
(Das kriegen wir schon hin!) - So
versprach es Professor Heinrich JÄCKLI, der geologische Berater
der NAGRA in einer Tele-Arena im Schweizer Fernsehen 1976.
- Wie denn? [mehr]
Atom-"Müll" wird Mangelware -
, . . dass der gesamte Anfall an
Kernabbrand kaum ausreichen wird, um genügend Radiokrypton zu
gewinnen . . . Ein Atom-Brikett würde für mehrere
Heizperioden ausreichen. . . . [mehr]
NAGRA will das Problem nicht den Nachkommen überlassen
Wie will die NAGRA das ohne Nachkommen bewältigen? Die
Skizze "slutförvar" hilft
nachdenken. [mehr]
1994 Der Wellenberg an der Engelberger Aa
Die Hauptsorge in unserer Beschwerde von 1994 gegen das Projekt
Wellenberg war, dass das in der Schweiz einzigartige Trinkwasser-Reservoir
im Tal der Engelberger Aa nutzbar erhalten bleibe.
[mehr]
.
. ab nach Australien? oder doch nicht? oder? hier
behalten? am Ende doch ins Meer? Gemeint
sind die radioaktiven Abfälle. Der Reigen phantasievoller Vorschläge
und Projekte reisst nicht ab. [mehr]
. . ab nach Russland - ein heisses Eisen
Das Gesetz schreibt vor, die radioaktiven Abfälle seien
im eigenen Land zu verwahren. Soll eine eventuelle Ausnahme zum Hauptzweck
werden? Welche Art "Gewähr" kann Russland bieten?
[mehr]
. . ab ins Meer
im Atlantik versenken! Die Schweiz mochte damit nicht gern
aufhören - im Gegenteil - trotz internationaler Übereinkommen.
[mehr]
Es brodelt, säuft ab, bricht ein im Eingang
und im Ausgang atomarer Träume. Uran wird knapp und „End“-Lager
versagen schon jetzt. Rückholbarkeit – sei machbar aber
nicht ratsam. - aaa
berichtet 2006
ASSE-II säuft ab - Morsleben bricht ein
Jetzt schon bricht ein, was 100 000 Jahre haltbar vorausgesagt wurde
-
Ausschnitte
aus Strahlentelex 482-483 / 1. Februar 2007
ASSE II - von
Rückholung sei abzuraten - das wurde im Deutschen
Bundestag diskutiert und empfohlen
Höchst-radioaktive
Abfälle
weit höher aktiv als
die "hochaktiven" - das wird leicht vergessen!
>>
Los Alamos zeigt eine verheerende Umwelt-Bilanz
Von Zweien, die 1993 auf- und anregende Monate in Los Alamos
verbrachten, in der Brutstätte der US-Atombombe
[mehr]
http://www.nux.ch/atom/documents/KALINOWSKI_OTTO_LANL.pdf
Hergang
meine Physik
Ein minimales Verständnis für die Materie und für ihre
Hintergründe ist nützlich, wenn man mitreden, einwenden,
kritisieren will. Wo und wie habe ich das erworben? [mehr]
1970 -KK als Hofnarr im Kursaal zu Bern
Noch Frischling in der Thematik, störte ich die grosse atomare
Show, die Peter COURVOISIER inszeniert hatte. [mehr]
(mit pdf)
von der "Kreisky-Kampagne" über
das AKW Zwentendorf 1976/77
Der dramatische öffentliche Schluss-Akt in der Montanuniversität
Leoben am 17. Februar 1977.
[mehr]
Sicherheit,
Unfälle, Haftpflicht
"nicht-spürbare" Radioaktivität
vorstellbar
machen - in Curie (und Becquerel)
- Tabelle aus der nux-50/1987
Ein wunsch-interpretiertes Gutachten zur
Sicherheit von Kaiseraugst Die Regierungen
Beider Basel hatten 1970 Professor
TSIVOGLOU beauftragt. War seine Empfehlung
berechtigt? (pdf 148 kB 19 Seiten)
Tschernobyl sei nicht "überall",
sagen sie
"hier" kann noch Schlimmeres passieren, zeigt nux-12/1980
von der Wolke
Der schwere Reaktor-Unfall: Was
dann geschehe und zu tun sei, findest du in der Rubrik >Zivilschutz.
Eine grundlegende Kritik - Stand 1980 - gebe ich in einem >>
Brief an Bundesrat Leon SCHLUMPF
Wilhelm BUSCH - ein Computer-Pionier
Beim Computer kommt unten nichts anderes heraus, als was man
oben in ihn hineingeschüttet hat - es wird rickeracke nur umgeformt.
[mehr]
Black-out und Restrisiko
Bis jetzt sind wir glimpflich davongekommen. Was bringt der
nächste grosse Strom-Ausfall, wann, wo? [mehr]
Was bewirkt Uran-Munition? Wer
weiss es? Die Devise heisst "Abwarten". Wie lang, worauf
warten? [mehr]
Geblümtes AKW Fessenheim lädt ein - eine
Glosse
Fessenheim gefährde Basel nicht, behauptet
Fessenheim-Direktor SANCHEZ Die Basler Zeitung will meinen
Leserbrief nicht drucken. [mehr]
Forsmark im Juli
2006 war ein GAU - zum Glück!
sagt der einstige Sicherheits-Chef von Forsmark, Lars-Olov
HÖGLUND
Sind die nuklearen Schweizer besser als
die Schweden?
Zur AKW-Klima-Debatte: In Schweden
war grosse Aufregung um das AKW Forsmark. Konnte Ähnliches auch
in der Schweiz geschehen?
- ein Rückblick
[ wird
fortgesetzt ]
Schweiz
- Behörden, Kontrollen
10 000 Wegwerf-Tote und 10 000 Wegwerf-Krüppel
- sie kosten nichts! -
sagte die Abteilung für die Sicherheit der Kernanlagen ASK 1980. -
Über die Kosten eines schweren KKW-Unfalls [mehr]
"So niedrig wie möglich"
hiess es einst - das gilt nicht mehr.
Aus „so niedrig wie möglich“ machte Serge
PRETRE so niedrig wie ’vernünftig’
(ALARA = As Low As Reasonably Achievable)
Was hält er für ’vernünftig’ als Grenzwert
für die Bevölkerung? [mehr]
1977 - Gösgen sei 'gelaufen',
behauptete die Presse. Das war nicht wahr; es fehlte unter anderem
die rechtliche Grundlage. [mehr]
eine feige Finte
Im Bewilligungsverfahren dürfen Kantone nicht mehr mitbestimmen,
wohl aber Stellung nehmen. Am Beispiel zeige ich, wie das ins Leere
treffen kann.
[mehr]
Die Nordwestschweiz
wehrt sich mit deutschen und französischen Nachbarn gegen das
marode AKW Fessenheim/F.
Vor 30 Jahren wehrte sich die Nordwestschweiz gegen
das geplante AKW Kaiseraugst mit der Bauplatzbesetzung, die zweieinhalb
Monate dauerte und schliesslich das Kaiseraugst-Projekt zum Scheitern
brachte. - Mehr über Fessenheim berichtet der > BUND Regionalverband
Südlicher Oberrhein www.bund.net.
Fachleute
und Propaganda
Wird Hans-Rudolf LUTZ, einst technischer
Direktor des AKW Mühleberg, seine Voraussage
von 2001 ändern?
„Schweizer
Experten stehen Red und Antwort
33 x Kernenergie – Energie nucléaire
Herausgeber: Schweizerische
Vereinigung für Atomenergie (SVA), Bern, September 1978
[Copyright
SVA/ASPEA)“
Es sind die Spitzenexperten
der 70er Jahre, die auch international wichtige Marken setzten. nux
kopiert die 33 SVA-Fragen mit den 33 experten Antworten.
- Die Aussagen verdienen
Ergänzungen, Kommentare, Korrekturen. nux fängt damit an,
freut sich aber auch über Ihren Beitrag
(an konradin.kreuzer@nux.ch
oder Telefon 061 731 2272).
>>
Was Experten 1978 darüber wussten
>>
Anhang
WI WA WA WI und die saubere
Broschüre der SVA von 1971:
"Kernenergie: Sicher, Sauber, Unentbehrlich,
Unerschöpflich"
Die Schweizerische Vereinigung für Atomenergie (heisst heute
Nuklearforum Schweiz) habe sich immer an die WIssenschaftliche
WAhrheit gehalten, sagte Präsident
WAlter WInkler.
Wir sind der sauBro nachgegangen.
Oder WA WI WI WA
[mehr]
Professor Bruno FRITSCH
Wer Arroganz mit Wissenschaft verwechselt, hat die Macht und
die Kompetenz zum Nichtwahrnehmen oder Nichtüberprüfen von
unbequemen Tatbeständen. Mit ihm/ihr gelingt keine Aussprache.
[mehr]
Ich habe viele experte Aussagen kritisiert und entkräftet, zum
Beispiel die des Physikers Peter BUCHER
/ SVA 1977: "Radioaktive Abfälle
kein technisches Problem" - KK
Experten-Schalmeien
von 1981
Die Überparteiliche Bewegung gegen Atomkraftwerke –
Solothurn-Aargau sammelte in ihrer üba-ZYTIG Mai 1981 Zitate
von Experten und Behörden über die „Sicherheit“
von Atomkraftwerken (zur Einweihung des AKW Gösgen-Däniken)
> Lügenkatalog.
"nicht-spürbare" Radioaktivität
vorstellbar
machen - in Curie (und Becquerel)
- Tabelle aus der nux-50/1987
Briefe
Neujahrsbrief 1979 an Bundesrat FURGLER
gegen das Nichtwahrnehmenwollen unbequemer Einwände. -
Vertrauensseligkeit und Abschirmung gegen dokumentierte kritische
Einwände sind schlechte Voraussetzungen für politisches
Handeln. > furgler
brief (149 kB)
an Generalstabs-Chef Jörg ZUMSTEIN - im Mai
1984
Ein "Atom-Hysteriker" wehrt sich [mehr]
Trotz allem wird weiter bewilligt! - 1979
Bundesrat RITSCHARD verschliesst sich Einwänden und bewilligt
AKW Gösgen-Betrieb [mehr]
ein Briefwechsel mit Ständerätin Rosemarie
SIMMEN - 1995, 1996
über VERA-Propaganda, die von vielen Politikern und quasi
Sachverständigen gefördert wird [mehr]
nuces
nux-Nummer 0/1977
Ich rekapituliere oder reproduziere in dieser Rubrik Texte
aus der nux-Zeitschrift, die mir heute noch wichtig scheinen.
[mehr]
nux-89, März 1995: Nur
die besten Köpfe
"Nur die besten Köpfe"
werden als Experten in sein Departement geholt, rief Bundesrat
Roger BONVIN. . . . Naheliegend ist anzunehmen, dass von all
den besten nur die allerbesten Köpfe auf Chef-Positionen aufsteigen.
Wir wollen ein paar von ihnen im Wortlaut kennen lernen.
[ später im Detail ]
Leute
Professor Claude ZANGGER's Weissagung für
Lucens
Die Röhren, die einem beträchtlichen Überdruck
standhalten können - sie platzten: ein früher Kernschmelz-Unfall
in der Schweiz 1968. [mehr]
Rätsel
ein Rätsel: gestellt von Edward TELLER
Pfuschte der grosse Physiker in elementarer Physik? Oder war
das ein übles Stück Verniedlichungs-Propaganda?
[mehr]
Wie kühlst du ein AKW, wenn der Strom ausfällt?
Wir wissen, wie Sicherheitsfachleute das tun möchten,
glauben aber nicht recht, dass sie es tun könnten. (ein Protokoll-Ausschnitt
folgt)
Rätsel in der sauberen Broschüre
in Picocurie pro Liter [mehr]
|