| Der Physiker Edward TELLER galt als hochrangiger
Experte - ob zu Recht?
"Atomwaffen - sechs Thesen auf dem Prüfstand"
Edward TELLER (1908-2003), Atomphysiker,
vieljähriger Berater von USA-Präsidenten (von NIXON bis
CLINTON; auch noch von BUSH?),
"berichtigt" landläufige Thesen
über die Gefährlichkeit von Kernwaffen
in: "Das Beste aus Reader's Digest" Nr.12,
Dezember 1982.
Der Einleittext der Redaktion lautet:
"Es ist nicht leicht, die Bevölkerung über Kernwaffen
und die damit verbundenen Gefahren aufzuklären. Nahezu unmöglich
aber wird es, wenn die Grundtatsachen strengen Geheimhaltungsvorschriften
unterliegen. Dann werden zwangsläufig allerlei unwahre Behauptungen
in die Welt gesetzt.</I>
<I>Dass es die Kernwaffen mit ihrem Vernichtungspotential gibt,
ist schlimm genug. Übertreibungen können uns nur lähmen.
Manche der Behauptungen beruhen auf Missdeutungen von Forschungsergebnissen,
andere entspringen vermutlich reinem Wunschdenken. Doch solange sie
geglaubt werden, machen sie die Ausarbeitung brauchbarer Pläne
zur Friedenssicherung unmöglich."
Dazu nimmt Edward TELLER Stellung. Ich wähle hier aus den sechs
von TELLER kritisierten Thesen nur die vierte; sie lautete:
"4. These:
Käme es zur Detonation einer grossen Zahl von Kernwaffen, dann
würde der radioaktive Niederschlag Lebensmittel- und Wasservorräte
verseuchen und die in den Konflikt verwickelten Länder unbewohnbar
machen. Würde er sich über die ganze Welt ausbreiten, so
wäre das der Untergang des Lebens auf der Erde."
nun TELLER:
"Es gibt viele falsche Vorstellungen
über radioaktiven Niederschlag durch Kernwaffen, insbesondere
über seine Dauer und Wirksamkeit.
Die Radioaktivität des Niederschlags nimmt schnell ab. Würden
beispielsweise durch eine Bombendetonation 1000 rem pro Stunde (eine
tödliche Dosis) freigesetzt, so wären es sieben Stunden
später noch 100 rem pro Stunde (ein Wert weit unter der tödlichen
Dosis). Nach 49 Stunden wäre die Strahlungsintensität auf
10 rem pro Stunde gesunken, nach 100 Tagen auf 0,1 rem, was dem Quantum
entspricht, das bei einer Röntgenaufnahme in den Körper
dringt."
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Etwas scheint faul an TELLERs Physik. Willst du
das Rätsel lösen?
(im "Echo" dieser Web-Seite ist Platz für deine Antwort.)
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