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„Mir schaukled das dänn scho!“ (kriegen wir schon hin!)

1976 (aktualisiert am 13. Oktober 2004

„Mir schaukled das dänn scho!“
So beschwichtigte Professor Heinrich JÄCKLI, der geologische Berater der NAGRA, meine kritischen Einwände in einer Telearena im Schweizer Fernsehen im Sommer 1976 (mit Heidi ABEL). Ich hatte bemängelt, dass die fünf Anhydrit-Standorte in erdbeben-gefährdeten oder erdbeben–betroffenen Regionen liegen. Sogar mitten drin, bestätigte JÄCKLI und erntete donnernden Applaus. Ich hatte die Erdbebenkarte der Schweiz zeigen lassen wollen, was Heidi ABEL verwehrte (keine Bilder zulässig!).

Bald sind seither 30 Jahre verflossen. Wie haben es JÄCKLI und NAGRA geschaukelt?

Der damalige Präsident Max THUT der NAGRA orientierte am 22. Juni 1976 in Bern die Kantons- und Gemeindevertreter:

"Nach Schätzung der Kraftwerkbetreiber und der Bundesämter muss in der Schweiz in 5-10 Jahren ein Endlager zur Verfügung stehen. Bis zu diesem Zeitpunkt muss ein Lagerraum von mindestens 3’000 m3 bereit gestellt werden. Der weitere laufend benötigte Lagerraum schwankt zwischen 500 und 900 m3 pro Jahr. . . . “                                                                        KK