| „Mir schaukled
das dänn scho!“
So beschwichtigte Professor Heinrich JÄCKLI, der geologische
Berater der NAGRA, meine kritischen Einwände in einer Telearena
im Schweizer Fernsehen im Sommer 1976 (mit
Heidi ABEL). Ich hatte bemängelt, dass die fünf Anhydrit-Standorte
in erdbeben-gefährdeten oder erdbeben–betroffenen Regionen
liegen. Sogar mitten drin, bestätigte
JÄCKLI und erntete donnernden Applaus. Ich hatte die Erdbebenkarte
der Schweiz zeigen lassen wollen, was Heidi ABEL verwehrte (keine
Bilder zulässig!).
Bald sind seither 30 Jahre verflossen. Wie haben
es JÄCKLI und NAGRA geschaukelt?
Der damalige Präsident Max THUT der NAGRA orientierte am 22.
Juni 1976 in Bern die Kantons- und Gemeindevertreter:
"Nach Schätzung der Kraftwerkbetreiber
und der Bundesämter muss in der Schweiz in 5-10 Jahren ein Endlager
zur Verfügung stehen. Bis zu diesem Zeitpunkt muss ein Lagerraum
von mindestens 3’000 m3 bereit gestellt werden. Der weitere
laufend benötigte Lagerraum schwankt zwischen 500 und 900 m3
pro Jahr. . . . “
KK |