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. . ab nach Australien - oder doch nicht - - oder wohin?

200X>> (aktualisiert am 5. Mai 2005)

- oder von vorn anfangen?

Das Rad der Ausweglosigkeit dreht sich immer schneller. Ein Projekt jagt das andere. Finnland hat aufgetrumpft mit dem ersten Endlager der Welt für hochradioaktive Abfälle, die USA mit dem Yucca Mountain, doch:

Olkiluoto/Finnland Der Beschluss ist gefasst. Ihm folgt die Phase der Eignungsprüfung (vorgesehen bis 2007). Bei solch verkehrter Konstellation darf nur ein eignungs-positives Resultat herauskommen.

Yucca Mountain/Nevada, zwar beschlossen, doch neu in Frage gestellt:
Now, it is no longer a question of whether Yucca Mountain will crumble, but when. (Nuclear Monitor NIRS/WISE 626, April 22, 2005)

Die Schweiz hat nach vielen fernen Plätzen/Wüsten Ausschau gehalten, bisher ohne Erfolg (Persien, Brasilien, Libyen, Aegypten, China); auch aus Russland’s Offerte ist nichts geworden.

Aus der Not schien PANGEA (Pangea Resources International company) zu helfen, eine internationale Aktionsgruppe, die für alle nuklearen Länder eine gemeinsame Endlagerstätte für hochaktive Abfälle suchte. PANGEA wählte im westlichen Australien das Savory Basin (zwischen Great Sandy Desert und Gibson Desert, nahe beim Lake Disappointment).

Auch das war ein Fehlschlag. Unter anderem aus Finanzmangel hiess es bald:

International nuclear dump plan shelved
The Pangea Resources International company has cancelled its commercial program to realize a multi-national nuclear waste disposal site. Pangea Resources Australia directed its last plan to construct an underground disposal site in West or South Australia. As there was little support for the project, Pangea recently decided to end its commercial activities and change its organization into "a widely based interest group".

ARIUS hiess ein folgendes Programm, Association for Regional and International Underground Storage, gefolgt von oder kombiniert mit

SAPIERR (Support Action: Pilot Initiative on European Regional Repositories, carried out by the consortium of DECOM Slovakia and ARIUS Baden/Schweiz).

PANGEA und ARIUS waren auf globale Suche ausgerichtet. Darauf folgte ein Schritt zurück auf europäische Regionen. Für Länder mit kleinem oder mittelgrossem Stromnetz, mit SAPIERR.

Führend und mit von der Partie in den genannten Gruppen und in der folgenden ESDRED war Charles McCOMBIE, seit Jahren Mit-Direktor der schweizerischen NAGRA.

EU-Projekt ESDRED:
Auf der Suche nach geeigneten Endlagern für hochradioaktive Abfälle:
Das Ziel von ESDRED (Engineering Studies and Demonstrations of Repository Designs) ist, die Machbarkeit verschiedener Konzepte für die Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Formationen großtechnisch zu demonstrieren. Dabei sollen alle Betriebsphasen eines Endlagers einbezogen werden: Errichtung, Einlagerung und endgültige Verschließung.
An diesem integrierten europäischen Projekt ist die GRS, neben 12 Partnern aus acht EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz, mit ihrem Fachbereich Endlagersicherheitsforschung in Braunschweig beteiligt.
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Worauf wollen sich die Fachwelt und die zuständigen Behörden aus der hier nur angedeuteten Ausweglosigkeit schliesslich einigen? Bleibt ihnen am Ende nur der Weg in die Weltkloake Ozean? "Deep Seabed" war schon in den 1970er Jahren entworfen worden.  da capo also durch die "ideenreichen Vorschläge" der vergangenen Jahrzehnte?
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