| - oder von vorn anfangen?
Das Rad der Ausweglosigkeit dreht sich immer schneller. Ein Projekt
jagt das andere. Finnland hat aufgetrumpft mit dem ersten Endlager
der Welt für hochradioaktive Abfälle, die USA mit dem Yucca
Mountain, doch:
Olkiluoto/Finnland Der Beschluss ist gefasst.
Ihm folgt die Phase der Eignungsprüfung (vorgesehen bis 2007).
Bei solch verkehrter Konstellation darf nur ein eignungs-positives
Resultat herauskommen.
Yucca Mountain/Nevada, zwar beschlossen,
doch neu in Frage gestellt:
Now, it is no longer a question of whether Yucca
Mountain will crumble, but when. (Nuclear Monitor NIRS/WISE
626, April 22, 2005)
Die Schweiz hat nach vielen fernen Plätzen/Wüsten Ausschau
gehalten, bisher ohne Erfolg (Persien, Brasilien, Libyen, Aegypten,
China); auch aus Russland’s Offerte ist nichts geworden.
Aus der Not schien PANGEA (Pangea Resources
International company) zu helfen, eine internationale Aktionsgruppe,
die für alle nuklearen Länder eine
gemeinsame Endlagerstätte für hochaktive Abfälle suchte.
PANGEA wählte im westlichen Australien das
Savory Basin (zwischen Great Sandy Desert und Gibson Desert, nahe
beim Lake Disappointment).
Auch das war ein Fehlschlag. Unter anderem aus Finanzmangel hiess
es bald:
International nuclear dump plan shelved
The Pangea Resources International company has cancelled its commercial
program to realize a multi-national nuclear waste disposal site. Pangea
Resources Australia directed its last plan to construct an underground
disposal site in West or South Australia. As there was little support
for the project, Pangea recently decided to end its commercial activities
and change its organization into "a widely based interest group".
ARIUS hiess ein folgendes Programm, Association
for Regional and International Underground Storage, gefolgt von oder
kombiniert mit
SAPIERR (Support Action: Pilot Initiative
on European Regional Repositories, carried out by the consortium of
DECOM Slovakia and ARIUS Baden/Schweiz).
PANGEA und ARIUS waren auf globale Suche ausgerichtet. Darauf folgte
ein Schritt zurück auf europäische Regionen.
Für Länder mit kleinem oder mittelgrossem Stromnetz,
mit SAPIERR.
Führend und mit von der Partie in den genannten Gruppen und in
der folgenden ESDRED war Charles McCOMBIE, seit Jahren Mit-Direktor
der schweizerischen NAGRA.
EU-Projekt ESDRED:
Auf der Suche nach geeigneten Endlagern für
hochradioaktive Abfälle:
Das Ziel von ESDRED (Engineering Studies and Demonstrations of Repository
Designs) ist, die Machbarkeit verschiedener Konzepte für die
Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen
Formationen großtechnisch zu demonstrieren. Dabei sollen alle
Betriebsphasen eines Endlagers einbezogen werden: Errichtung, Einlagerung
und endgültige Verschließung.
An diesem integrierten europäischen Projekt ist die GRS, neben
12 Partnern aus acht EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz, mit ihrem
Fachbereich Endlagersicherheitsforschung in Braunschweig beteiligt.
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Worauf wollen sich die Fachwelt und die zuständigen Behörden
aus der hier nur angedeuteten Ausweglosigkeit schliesslich einigen?
Bleibt ihnen am Ende nur der Weg in die Weltkloake Ozean? "Deep
Seabed" war schon in den 1970er Jahren entworfen worden.
da capo also durch die "ideenreichen Vorschläge" der
vergangenen Jahrzehnte?
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.. Kurzzitate aus Quellen zum
oben Beschriebenen
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