| Dr. med. Hans Jakob WESPI, Chefarzt der Frauenabteilung
im Kantonsspital Aarau, hatte an der Sanitätsdirektorenkonferenz
vom 26. November 1952 ein Referat gehalten: „Die Fluoridierung
des Kochsalzes“ und dabei ausgesagt:
„ - - -
Meine eigenen Untersuchungen mit dem sog. verstärkten Vollsalz,
enthaltend pro kg 100 mg NaF, 20 mg KJ, 100 mg KBr und 5 mg Kal.arsenicos.,
das ich seit 6 Jahren verwende, ergaben folgendes Resultat in bezug
auf die Neugeborenenschilddrüsen: - - - „
Natriumfluorid und Kaliumjodid - -
In WESPIs Vortrag ist für den Zusatz von Bromid
und von Arsen keine Begründung gegeben.
Kalium arsenicosum ist Apothekersprache und heisst auf chemisch Kaliumarsenit.
Der Frauenarzt WESPI gab dieses sog. verstärkte Vollsalz seit
1946 den schwangeren Frauen seiner Praxis,
und er liess es in gleicher Zusammensetzung auch
als Bäckersalz herstelllen und ins Brot verbacken.
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Fluor gegen die Zähne, Jod gegen den Kropf, Brom zur Beruhigung
(sedativ), Arsen zur Aufmunterung (roborans).
Der Chefarzt der Frauenabteilung im Bezirksspital Interlaken/BE Vorstandsmitglied
der SGGG / Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und
Geburtshilfe hatte mich in den 70er Jahren gefragt, ob ich eine Ehrung
von WESPI unterstützen könne. Ich habe mit Argumenten davon
abgeraten. 1982 wurde WESPI von der Universität Basel zum Ehrendoktor
der Frauenheilkunde ernannt. Er war bereits Ehrendoktor der Zahnmedizin.
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