| Das Thema "Prophylaxe" der Zahnkaries
mit Fluoriden hat sich nach unseren jahrzehntelangen Studien als pompöse
und doch zäh verteidigte wissenschaftliche Seifenblase erwiesen,
die global Modellcharakter gewonnen hat. Rudolf ZIEGELBECKER in Graz
hat die gewichtigsten Publikationen der Vertreter dieser These minutiös
nach statistischer Haltbarkeit untersucht. Ich selber habe die wissenschaftliche
Basis in der Schweiz und die der Trinkwasserfluoridierung in Basel
arithmetisch - nach dem simplen 1 x 1 - geprüft. Die Zeitschrift
"nux" hat dem Thema in den Jahren 1983 bis 1998 13 Nummern
gewidmet [siehe unten 'nuces'].
Wir werden das Fluor-Dogma im nux.ch sukzessive kritisch aufarbeiten.
Im "Zeit-Punkt" Nr.58, September 2001
(dem Thema Wasser gewidmet) erschien der folgende Text:
Zähneputzen und Gift schlucken
- Fluor, ein amtlich empfohlenes Gift;
von Konradin Kreuzer
Wenn du einkaufst und dabei an Zahnpflege denkst (in Warenhaus, Konsum,
Drogerie, Apotheke), dann achte gut darauf, was dir als Zahn-Spülmedikament
angeboten wird, sei es Colgate, elmex, ACT oder andere. Es sind zum
Teil hochgradige Gifte. Du merkst das allerdings nicht, wenn du damit
die Zähne putzst. Du merkst nicht, wie du dabei vorzeitig alterst.
Von den Fluoriden, mit denen du spülst, die du aber nicht ausspuckst
sondern schluckst, bleibt ein Teil in den Geweben hängen: im
Zahnschmelz (so die löbliche Absicht), aber auch im Zahnbein,
im Skelett und in andern Organen. Die Stoffbilanz ist negativ. Der
Fluorgehalt der Gewebe steigt mit dem Alter. Fluor-Medikamente beschleunigen
diesen Alterungsprozess. Auf den Packungen sind die Konzentrationen
der Inhaltstoffe meistens nicht angegeben, wohl aber Dosis-Empfehlungen,
meist 1 oder 2 mal täglich.
Die zahnärztliche Empfehlung (und Warnung!) hiess ursprünglich
1-2 mal jährlich, gelegentlich auch
6 mal jährlich. Demnach bedeutet 2
mal täglich eine 365-fache Überdosierung eines aggressiv
schmelz-zersetzenden Medikaments! Der Slogan "Fluor
härtet den Zahn" ist falsch. "Fluor
zersetzt den Zahn" ist die Wirklichkeit. Das hatten Fluoridierungspioniere,
u.a. Prof. Hans-Rudolf Mühlemann an der Universität Zürich
schon 1967 beschrieben. Der Vorgang heisst
Demineralisierung. Die Absicht ist, de-mineralisierten
Zahnschmelz hoch-fluorhaltig zu re-mineralisieren.
Was die "Harmlosigkeit" von Fluoriden angeht: Die Halbliter-Flasche
Colgate Total enthält eine für ein Kind möglicherweise
tödliche Dosis. In Österreich ist 1976 ein zweijähriges
Kind gestorben, nachdem es "an die 200" Fluor-Tabletten
geschluckt hatte. Der beigezogene Arzt hatte die Schwere der akuten
Vergiftung darum nicht erkannt, weil die Werbung Fluoride notorisch
als harmlose Stoffe propagiert. Darum musste das Linzer Landesgericht
den Arzt vom Vorwurf fahrlässiger Tötung freisprechen. Das
Bundesamt für Gesundheit in Bern hatte sich aber geweigert, diesen
Todesfall ernsthaft zu prüfen. Es hatte sich für die Giftklassen-Wahl
allein an der letalen Rattendosis orientiert und unser Gesuch nicht
berücksichtigt, Natriumfluorid von der (damals) dritten in die
zweite Giftklasse umzuteilen. (nux-Nrn 37/38 und 39, 1985).
Wir (mit mir Rudolf Ziegelbecker) sind bekannt geworden als Kritiker
und Ablehner der These von der Fluoridprophylaxe, gestützt auf
eigene Analysen und auf den Befund des Gesundheitsamtes Basel-Stadt
von 1974, der weder eine prophylaktische Wirksamkeit noch einen Nachweis
von Unschädlichkeit in der Fachliteratur bestätigt sah.
- Nun mögen Zweifel in dir aufsteigen ob unserer hartnäckigen
Kritik: Kann denn falsch sein, was öffentlich, behördlich,
wissenschaftlich seit Jahrzehnten für richtig, für wirksam,
für "segensreich, der Natur abgelauscht",
für unschädlich erklärt und vielen Menschen unausweichlich
mit dem Trinkwasser einverleibt wird? Wenn du der Sache auf den Grund
gehst, wirst du überwältigt von der Unzahl von Berichten,
die die Fluoridierung empfehlen. 1967 waren im sog. wissenschaftlichen
Fluor-Karies-Schrifttum rund 35 000 Titel registriert. Seither sind
es vermutlich weit über 100 000. Ein grosser Teil davon enthält
Abgeschriebenes, das Abschreiber von Abschreibern abgeschrieben haben.
Autoren und zuständige Stellen haben sich davor gedrückt,
dokumentierte Mängel und Fehler kritisch zu überprüfen
und daraus die nötigen Konsequenzen zu ziehen. - - auch auf höchster
Warte:
Trotz der überwältigenden Beweise dafür,
dass kleine Mengen Fluorid die Häufigkeit von Karies signifikant
erniedrigen, und das ohne gesundheitliches Risiko, ist diese öffentliche
Gesundheitsmassnahme nicht in dem Mass installiert worden, wie sie
es verdient hätte. Das ist zum Teil die Folge der oft fehlgeleiteten
Opposition gegen Fluoridierungs-Programme . . .
(= Vorwort zu einem Bericht der WHO 1986).
Gegen so viel Übermacht und gegen so tief eingeprägten
(wissenschaftlichen) Glauben haben wir einen schweren Stand.
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