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- Zürich: von der Volkmarstrasse
bis zum Diplom
- Finnland: 13 Jahre
- Duggingen: Ausstieg aus der "Chemie"
- Folgen und neuer Start in
- Flüh seit 1973: Entfaltung,
bis zur
Endstation
- Flüh † 12. Februar
2010
Curriculum (hier kurz gefasst; im
Detail siehe Rubrik „mein Leben“)
Ich, Konradin Kreuzer, geboren 1921 in Zürich, besuchte Schulen
in Zürich (und in Flawil/SG), Gymnasium B, Ingenieur-Chemiker
der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH in Zürich,
Diplom 1947.
Statt einem zweiten Anlauf zu einer Dissertation in organischer
Chemie an der ETH wanderte ich aus nach Finnland: erlebte dort Lehr-
und Wanderjahre (im Keskuslaboratorio Oy, dem Zentrallabor der finnischen
Holz-, Cellulose- und Papier-Industrie in Helsinki; in Kajaani im
nordöstlichen Finnland, bei Kajaani Oy, einer Zellulose- und
Zeitungspapierfabrik; in einem techno-chemischen Betrieb (Kosmetik)
in Helsinki, Oy Karl Lark Ab, und als Korrespondent im Textilhandel,
sodann wurde ich "wissenschaftlicher Mitarbeiter" für
Sandoz-Pharma in Finnland, 1951-1961.
1954-1961 Präsident des Schweizer Klub Finnland, Herausgeber
und Redaktor des Klub-Mitteilungsblattes.
Ende 1961 Heimkehr mit Familie in die Schweiz (nach Dürrenaesch,
dann Allschwil, schliesslich Duggingen). Sandoz hatte die Zusage,
dass ich Aussen-Mitarbeiter ausbilden solle, nicht eingehalten. Kommerz
und Werbung nahmen plötzlich so überhand (Aera Yves DUNANT),
dass ich Ende 1963 angewidert ausstieg.
Zwei Experimente als Eigenunternehmen scheiterten. In dieser Not fand
ich eine Stelle bei Merz & Dade AG in Bümplitz/BE (Schweizer
Vertretung des US-Konzerns DADE in Florida, Labor-Reagentien und Blutgruppen-Seren),
wo ich nach einem Jahr entlassen wurde, die Zeit aber genutzt hatte
für eine in der Schweiz neuartige Existenzgrundlage: Berater
in Laboratorien von Bezirksspitälern mit Schwergewicht in der
damals aufkommenden Qualitätskontrolle, dazu Weiterbildung von
Laborantinnen (8 Jahre lang war ich “der Chemiker auf der Stör“
in mehreren Bezirksspitälern).
Nebenher eröffneten wir die „Galerie Rainreben“ in
unserem Haus in Duggingen (im damals noch bernischen Laufental), mit
7 Kunst-Ausstellungen. Querelen in der Gemeindepolitik (u.a. war ich
Mitglied der Schulkommission), Familienkrise und Scheidung brachten
Befreiung. Die Familie Celestino und Ursula Piatti erwarb unser Haus
in den Rainreben.
Einzug mit Germaine in Flüh im Kanton Solothurn (ohne die noch
schulpflichtigen Töchter Regula, Vrene und Nina; sie bleiben
bei der Mutter).
In den Jahren seit 1950 hat sich mein Sinn für kritische, für
"dumme" Fragen entwickelt, was 1973 zur Gründung des
Forums für verantwortbare Anwendung der Wissenschaft
in Basel und Flüh führte. Das hiess, sich einmischen
in fremde Sachgebiete, ausdrücklich als Laie - ich bin nicht
Experte.
1974 Heirat mit der Ärztin/Augenärztin Germaine Benz von
Basel. Nur mit ihrem Mittun, auch in der Grundversorgung, wurde das
Folgende möglich. 1977-2000 redigierte ich die Zeitschrift "nux"
oder „nux integra“, bis zur
Nummer 108.
Für die Forum-Weiterarbeit und die hier folgenden Beiträge
zur
Geschichte von Anwendungen der Wissenschaft im 20.Jahrhundert
war ein neues eigenes Wirkfeld erforderlich. So gründete
ich die Web-Seite www.nux.ch, zusammen mit
Leander SEYFFER. Das aber kam zu harzig voran. Ich gab den Auftrag
an Alex MARTIN von Sunvision AG in Basel, der diese Web-Seite „macromedia-contribute“
einführte.
1977 gründeten einige Unzufriedene die Ortspartei "Freie
Wähler Hofstetten-Flüh". Im ersten Anlauf brachte uns
die Wahl einen Sitz im Gemeinderat (beinahe zwei Sitze). Mir
wurde das Ressort Ortsplanung zugeteilt. Es entstand der "Chöpfli-Bott",
die Dorfzeitung der Freien Wähler Hofstetten-Flüh.
1981 (von den Freisinnigen!) aus dem Gemeinderat „abgewählt“
(eine bewährte Wahltaktik um Unbequeme abzuschiessen). Chöpfli-Bott,
der Bote vom Chöpfli. „Chöpfli“ heisst der felsige
Hügel, der die beiden Dörfer Hofstetten und Flüh trennt
und verbindet; beide zusammen bilden die Gemeinde Hofstetten-Flüh.
Das mag als Kurzbiographie genügen. In meinem Leben sind Privates,
Beruf, Auslandjahre, Sprachen, Politik, unser Haus und der gäche
Rain mit Hecken, Wiese, Obstbäumen, Beeren, Blumen, Herdöpfel-
und Gemüseblätz so eng ineinander verwoben, dass "meine
Geschichte" als Bestandteil der Webseite in Raten erscheinen
wird, zunächst unsystematisch, wie es gerade anfällt (aus
unserem Archiv und meinen Notizen und Erinnerungen), oder wie es in
aktuelles Geschehen hereinpasst. Mit der Zeit kann daraus eine wirkliche
Geschichte werden.
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