| Unsere
Einladung lautete:
Irrtum, Pfusch, Unvermögen, Betrug in der
Wissenschaft
Wir dokumentieren und illustrieren für Laien verständlich
eine Reihe von Beispielen
am Freitag, 19. September 1986, 20 Uhr im
Café „Isaak“ am Münsterplatz in Basel.
Forum für verantwortbare Anwendung der Wissenschaft
An dieser Überschrift hat sich Gerald STRANZINGER
Gerald, Professor für Tierproduktion
und Tierzucht an der ETHZ gestossen. Er hat seine Zusage für
die Gesprächsgruppe „Gentechnologie“ auf dem Rotberg
widerrufen:
„Obwohl es nichts Vernünftigeres als
eine gut geführte kritische Diskussion gibt, zu der ich immer
und unter den verschiedensten Gesichtspunkten bereit war, kann doch
nicht der oben erwähnte Bereich als Basis für eine konstruktive
Diskussion dienen. Auch wird damit kein Graben gefüllt!“
Irrtum, Pfusch, Unvermögen und Betrug in der Wissenschaft sind
Wirklichkeiten ebenso wie verstrahlte Landschaften. Sollen wir davor
die Augen verschliessen, damit die Gespräche zwischen Laien und
Experten nett verlaufen? Wir haben Prof. STRANZINGER’s Rückzug
bedauert, als Voreingenommenheit bezeichnet, bevor er die Inhalte
des Vortrags zur Kenntnis nehmen wollte. Wir haben ihn darauf aufmerksam
gemacht, dass unser provokatives Thema in seiner ETHZ bereits salonfähig
ist und Bestandteil bildete in einem Sommerzyklus
„Nutzniesser und Betroffene von Wissenschaften“:
Irrtümer und Betrügereien
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ)
Abteilung für Geistes- und Sozialwissenschaften
Sommersemester 1985, Wahlfach Nr. 2-128 S
Wie bei jeder anderen menschlichen Tätigkeit kommen auch in den
Wissenschaften Irrtümer, Fälschungen und Betrügereien
vor. Was sind ihre Gründe, was sind die Folgen für die Verlässlichkeit
der Wissenschaft?
Eysenck, Hans J., Prof.
Dr., Institute of Psychiatry, University of London
Fölsing, Albrecht,
dipl. phys., Autor von “Der Mogelfaktor”, Redaktor NDR
Lindenmann Jean,
Prof. Dr. med., Institut für Immunologie und Virologie, Zürich
**
*Feyerabend, Paul,
Prof. Dr. ETH * =
Diskussionsleiter
[ aus nux-Nr.44, August 1986, Seite
8 ]
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** mit Jean LINDENMANN hatten wir Kritik und Diskussion gesucht
- vergeblich.
Click hier auf das andere Lügendreieck: "Die
Wissenschaft sei eine kitzlige Dame".
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